Klima- und Umweltschutz

Klimaschutz bedeutet, neben dem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde, auch die unumkehrbaren negativen Auswirkungen des Klimawandels so gut wie möglich abzufedern.

Energieversorgung regenerativ gestalten

Tausende junge Menschen organisieren sich in Bewegungen wie „Fridays for Future“ und fordern zu Recht mehr Entschlossenheit beim Umwelt- und Klimaschutz. Im Kreis, Land und Bund hinken wir hinterher mit unseren selbst gesteckten Klimaschutzzielen zur Senkung des CO₂-Ausstoßes. Daher müssen wir den Ausbau der regenerativen Energien voranbringen. Dazu gehört für mich auch im Ostalbkreis vermehrt geeignete Flächen für Photovoltaikanlagen zu suchen. Mit einem Förderprogramm Photovoltaik an Fassaden und auf Dächern von Gewerbe- und Wohngebäuden wollen wir die Nutzung dieser attraktiver gestalten. Zugleich müssen wir die Nahwärmeversorgung ausbauen.

Von großer Bedeutung ist für mich auch erneuerbar-erzeugter Wasserstoff. Dieser liefert zuverlässig und klimaneutral Energie, auch wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Im Bereich des Wasserstoffs gilt es die Forschung zu stärken und die Anwendung in der Praxis zu beschleunigen.

Wiederverwerten statt wegwerfen

Den eigenen Konsum überdenken, Plastik-, Verpackungs- und anderen Müll vermeiden, versuchen einen geschlossenen Wertstoffkreislauf zu schaffen und vieles mehr, ist unser aller Aufgabe, um unsere Umwelt zu schonen. Im Sinne einer Kreislaufwirtschaft müssen wir langlebig konstruieren, wiederverwerten und reparieren statt wegzuwerfen. Mit der Förderung von kommunalen Modellprojekten können wir auch im Land darauf hinarbeiten. Es gilt alle Bemühungen zu unterstützen, die dazu beitragen, dass die Resilienz gegen Hitzeperioden aufgrund des Klimawandels gestärkt wird und das Klima durch den Einsatz von Gebäudebegrünung, Grünkorridoren, zusätzlichen Baum- und Heckenpflanzungen verbessert wird.